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Juni 2011

Klettern im Buntsandstein der Südpfalz


typisch Sandstein: eingeschliffene Abseilseilstelle




Da im Juni mal wieder der „deutsche Monsun“ einsetzte, machten wir uns auf in die Pfalz um dort ein paar der über 3000 Routen zu klettern.

Durch die Vielzahl an Felsstrukturen (Risse, Kamine, Wabenwände, Reibungsplatten, Kieseleinlagerungen etc.) fordert das Klettern im Bundsandstein alle Klettertechniken, ist oft abwechslungsreich und ausgefeilter als zum Beispiel im Kalk.


Vielzahl an Felsstrukturen: Risse...



Verschneidungen aus dem Bilderbuch...



natürlich immer wieder Risse aller Breiten...



Wandkletterei...



Vielfalt des Klettergeländes...


Zum Thema Absicherung darf man nicht verschweigen, dass die meisten Routen eher spärlich mit Haken versehen sind und eine zusätzliche Absicherung mit Keilen oder Friends obligat ist. Auch die Bewertung der Schwierigkeiten ist in der Pfalz sehr speziell. So hat ein „Pfalzvierer“ bei weitem nichts mit einem IV-er in den Alpen zu tun.

Es darf auch noch erwähnt werden, dass bei der Anzahl an Routen die Orientierung im ersten Moment etwas schwer fällt. Doch sobald man dann die ersten Züge klettert löst sich das alles in Wohlgefallen auf.

Für alle die mal was anderes als unsere typische Kalkkletterei sehen wollen, kann ich die Pfalz nur wärmstens empfehlen. In Sachen Vielfalt und Abwechslung ist dieses Gebiet für mich bisher unschlagbar.



und wieder Verschneidungen und Kamine...






ein letzter Tiefblick: Campingplatz am Bärenbrunner Hof


Gruß, Thomas