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Mai 2011

Klettern in Indian Creek, Utah


eindrucksvolle Landschaften...




Ausgangspunkt für Indian Creek ist die kleine Biker Stadt Moab im Südosten von Utah, USA. Von dort aus erreicht man in ca. 1,5 Std. das Rissparadies. Da Moab die letzte Möglichkeit zum Einkaufen ist, sollte man diese unbedingt nutzen. In Indian Creek selbst gibt es keine Chance, an Essen und vor allem an Wasser zu kommen. Die Campingplätze sind kostenlos - und maximal mit einem Toilettenhäus­chen ausgestattet.





Und nun zur absolut speziellen Kletterei: Griffe und Tritte sucht man hier vergebens. Es gibt "nur" Risse - diese dafür in allen Größen und Formen.



und da sag' einer noch, in der Erdenkäufer ging's eng her...



ästhetisch elegant geht's nach oben...


Vom geraden Fingerriss bis zum S-förmigen Körperriß ist alles dabei. Die Absicherung ist ausschließlich mit Friends möglich, nur die Stände bzw. Umlenker sind gebohrt. Und da hat man auch schon das erste Problem.

Da die Risse häufig durchgehend die gleiche Breite haben sollte man mindestens 4 komplette Sätze Friends dabei haben.

Wenn nicht wird’s echt moralisch.


links: Risse, wie mit dem Messer geschnitten...                   rechts: Klettern in Indian Creek, Impressionen


Für die Klemmtechnik ist ein guter Tapehandschuh unabdingbar, sonst ist die Haut gleich am ersten Tag durch. Die Schwierigkeiten beginnen an den einzelnen Sektoren meistens in unserem unteren 7 Grad.

Das liegt hauptsächlich daran, dass die Felsen fast immer senkrecht aus dem Boden wachsen. Die einzelnen Bewertungen der Routen sind nicht immer hilfreich, da es oft von der jeweiligen Handbreite abhängig ist ob einem eine Linie liegt.

Auch in Indian Creek gibt es mitunter Pausentage. Diese lassen sich leicht in einem der Nationalparks wie z.B. Arches oder Canyonlands verbringen.

Beeindruckende Landschaften, wilde Felsformationen bringen einen dann zum Staunen...


bizarre Gebilde...

...und wuchtige Klötze


Jeder der Gefallen am Rissklettern gefunden hat, wird früher oder später an diesem fantastischen Gebiet nicht vorbeikommen.


Grüße, Thomas