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Dezember 2011 - Januar 2012

Malaysia - Thailand

Ein Monat Malaysia und Thailand standen Ende 2011, Anfang 2012 auf dem Programm. Hier einige Bilder und ein kurzer Bericht.

Start in Kuala Lumpur: eine extrem vielseitige Stadt, mit vielen verschiedenen Kulturen und starken Kon­trasten (arm/reich, kolonial/modern, westlich/traditio­nell, etc).

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die Petronas-Towers

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Sylvester in Kuala Lumpur

Sylvester mit den Einheimischen auf dem Platz der Unabhängigkeit zu feiern (nicht bei den Petronas-Towers!) vermittelt einen intensiven Eindruck der kul­turellen Unterschiede zu Europa: kein Alkohol, keine Böller, keine Aggressionen, keine Intimitäten.

Die Menschen sind freundlich, hilfsbereit und nicht aufdringlich.

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Weiterfahrt nach Norden zu den Teeplantagen in den Cameron Highlands (coole Gegend, im wahrsten Sinne). Schöne Nebelwälder, viele Touris (uns eingeschlossen).

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Dann kommt die Westküste Malysias. Sie ist, zumin­dest was wir gesehen haben, bei weitem nicht so loh­nend wie die Strände in Thailand, da viele Menschen hier leider nicht begreifen, daß man Müll auch anders entsorgen kann, als ihn in die Kanäle und Flussläufe zu werfen.

Die paradiesischen Strände und Landschaften so vollgemüllt zu sehen, tut echt weh. Aber es gibt wahr­scheinlich auch gepflegte und vermutlich einsame Strände in Malaysia weiter abseits.

Die Stadt Penang (Georgetown) ist aus kultureller Sicht mit den vielen kleinen und großen Tempeln und den sympathischen kleinen Straßen ein lohnendes Zwischenziel.

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Überfahrt nach Thailand über Langkawi nach Ko Lipe. Hier sind die Strände und das Wasser genauso, wie man es sicht vorstellt: traumhaft schön bis total kitschig :-)

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Eine der Nachbarinseln, Ko Tarutau, ist der Namens­geber für den Nationalpark im Süden des Landes. Hier kann man sehr günstig und sehr einsam einige Tage in ursprünglicher Natur verbringen.

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Das erste Mal holen wir die Klettersachen dann auf Ko Laoliang aus dem Gepäck. Diese Insel ist der Wahnsinn.

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Ein kleiner Strand und sonst nur Felsen. Keine Autos, keine Straßen, keine Hotels, nur ein paar Zelte, Waschräume und einfache Hütten zum Essen. Die Zelte liegen direkt am Strand, die Felsen mit eingebohrten Routen direkt daneben. Der Fels ist super, die Routenauswahl auch, die Landschaft auch, das Essen auch, … und es gibt auch Bier :-)

Der Pauschalpreis (momentan beim schlechten Kurs ca. 60 €/Tag) beinhaltet die Abholung vom Festland mit Boot, Übernachtung in Zelten, Vollverpflegung, Kletter-, Kayak- und Schnorchelausrüstung. Eigenes Kletterzeug ist ratsam.

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Wer in ruhiger, schöner Landschaft ohne viel Trubel klettern möchte, der sollte sich die Insel nicht entgehen lassen (es sind maximal 100 m zu den Felsen, zum Strand, zum Zelt, zum Klo, zum Essen – für gehfaule Kletterer ein Paradies!).

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Die letzten 10 Tage waren wir im berühmten Kletter­gebiet zwischen Phuket und Krabi (vor allem Tonsai und Railay) unterwegs.

Hier ist die Auswahl an Routen sehr groß, genauso wie die Zahl der Kletterer auch. Ich persönlich fand es aber trotz einiger negativer Berichte und Warnung, von wegen überfüllt usw., noch recht erträglich. Außerdem ist die sehr internationale Mischung der Kletterer auch spannend.

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Wir konnten am Ende des Urlaubs sehr gut nachvoll­ziehen, warum Thailand als Reise- und Kletterziel so beliebt ist. Es gibt vermutlich kein zweites Land, wo man so vielfältige Kulturen, traumhafte Landschaften, warmes Klima, gutes Essen, einigermaßen zuverlässi­ge und preiswerte Infrastrukturen auch noch top Kletterfelsen vereint bekommt.

Oder vielleicht doch und ich bin gerade bloß noch zu euphorisch. Nein, der Gardasee zählt nicht ;-)


Grüße, Georg