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Pfingsten 2009

Arco, immer wieder Arco...

Pfingsten und Arco, das sind zwei Wörter, die eigentlich untrennbar sind. Fieserweise zwang uns ein Genuatief inmitten der Ferien, erst zu Beginn der zweiten Woche Zeit loszufahren. Dabei waren Agathe, Andrea, Martina, Sophie, Tommy und ich.

Im ortsnahen Gebiet "San Paolo" hat "Guru" Heinz Grill die letzten Jahre etliche neue Routen im moderaten Schwierigkeitsbereich eingerichtet. Die Absicherung erfolgt bevorzugt über Sanduhrschlingen, Bohrhaken nur dort, wo natürliche Sicherungspunkte schwierig anzubringen sind.

Unsere erste Route war dort die schöne "Helena".


Tommy in der zweiten Seillänge


Sophie startet in die zweite Seillänge…


Martina im Bilderbuchüberhang der fünften Seillänge


Tommy auf den letzten Metern der achten Seillänge


"meine bisher längste Tour, bisher auch die schwierigste"

Irgendwie war hier jemand auch froh, am letzten Stand angekommen zu sein …

Der Dienstag begann wolkenverhangen und so legten wir einen Klettergartentag in Nago ein. Nächtlicher Regen erlaubte am Mittwoch spätes Aufstehen. Die einen gönnten sich einen "Riva-Vormittag", ich ging mit Martina über die Straße zu "Totem e Tabu" am kleinen Colodri. Sieben Seillängen in bestem Fels und noch nicht abgegriffen, Absicherung durch Bohr­haken, Keile werden nicht benötigt.


Martina in der dritten Seillänge


Martina in der dritten Seillänge


in der siebten Seillänge trifft man auf die leichte, aber nette Südkante…

Am Nachmittag machten wir uns auf nach San Paolo zu der leichten "Calliope". Manchmal trifft der Klette­rer hier auf langstreckte, dünne Tiere - diesmal aber nicht. Die ersten Seillängen machen aufgrund ihrer Eigenheiten die Route ohne Zweifel zu einer Tour mit Charakter.


Martina beim Aussteigen aus der weißen Höhle.

Leider ist das Foto im Gegenlicht net sooo toll gewor­den. Vielleicht wird’s beim nächsten Versuch besser…


Martina im großen Kamin …


anfangs war das Kaminspreizen noch etwas ungewohnt. Nach zehn Metern wollte Martina gar nicht mehr heraus …

Am Donnerstag warteten wir die größte Hitze ab und gingen dann zur "Selene" - natürlich: in San Paolo.


Agathe auf den letzten Metern der vierten Seillänge…


als zweite Seilschaft folgen Martina …


und Andrea

Sophie und Tommy stiegen derweil ein paar hundert Meter weiter nördlich durch die "Via Nereide" (ohne Fotos).

Am Freitag war dann schon wieder Abbautag. Doch für eine schnelle "Aspettanto Martino" am kleinen Colodri war noch Zeit.

Mit einem glatten 6er eher überbewertet, aber beson­ders im Riß der ersten Seillänge auch schon recht abgeschmiert. Für ein bissl "auslüfteln" aber eine ganz nette Route. Zur Zwischensicherung genügen Expressen, für Standplätze oder für das gesicherte Ausqueren auf dem schmalen Band hinüber zum Klettersteig sind etliche Bandschlingen erforderlich.


Andrea im luftigen Quergang der fünften Seillänge


dito

Überraschend waren Tina und Peter aufgetaucht. Und wie der Zufall wollte, wurde der benachbarte Zeltplatz frei. Nachdem Peter im Frühjahr ja den "Sicherungs­kurs Fels" absolviert hatte, war es überfällig, das Ganze auch anzuwenden.


Peter im Quergang…

Josi und Martina waren in den Routen "Pantarei" in San Paolo und der "Via Rita" an den Sonnenplatten, beide ohne Foto’s.

Außer der Auflistung der gekletterten Routen gibt es noch die bemerkenswerte Chronik eines Knies, die in weiser Voraussicht fotographisch festgehalten wur­de:


Montag, 8. Juni 2009


Mittwoch, 10. Juni 2009


Freitag, 12. Juni 2009 oder: zum Glück geht jeder Kletterurlaub irgendwann zu Ende…


Grüße, Hans