Klettern in Peißenberg     FAQ's zur alpinen Disziplin "Klettern"
Klettern - was stelle ich mir da vor? Wie kann ich Klettern erlernen?
Bouldern Wie gefährlich ist Klettern?
Klettern in der Kletterhalle Klettern mit Kindern
Sportklettern im Klettergarten Wie finde ich hier jemanden zum Klettern?
Klettern in Mehrseillängenrouten

Was ich sonst noch fragen wollte...

  Wie gefährlich ist Klettern? climbing is not playing golf...


Betrachten wir zunächst eine schwierige Kletterroute im hochalpinen Gelände, mit Passagen in unzuverlässigem Fels, mit wenigen Haken, die seit Jahrzehnten vor sich hinrosten: kaum jemand käme auf die Idee zu sagen "da kann nichts passieren". Jeder macht das beträchtliche Gefahren­potential aus, das den Kletterer erwartet.

Für viele Durchschnittsbürger käme das Klettern einer solchen Route einem Todes­urteil gleich. Trotzdem muß man Berg­steiger, die solche Routen begehen, nicht automatisch als Lebensmüde abtun: aus­reichendes Können und Erfahrung kann der Gefahr ein gewichtiges Pfund entge­gen setzen, sodaß die Gefahr an sich zwar bleibt, die Wahrscheinlichkeit des Eintre­tens eines Unfalls aber doch gering bleibt.

Gehen wir im erforderlichen Können im­mer weiter zurück, gelangen wir über alpi­nes Sportklettern, Klettergarten schließlich zu Hallenklettern oder Bouldern.

Unfall ausgeschlossen: "Im Prinzip ja"

Bekannterweise geht dieser Satz immer mit "aber" weiter. Aber - es gibt selten, aber doch immer wieder Fälle technischen Versagens: reißende Seile, brechende Haken oder Karabiner. Aber - selbst in der Halle gibt es brechende Griffe, sprich fallende Steine. Aber - auch hier ist natürlich ein Sturz über etliche Meter möglich und respektable Verletzungen im Einzelfall nie auszuschließen. Aber - von allen Unfallursachen die Wichtigste ist nicht mangelndes Wissen oder Können, obwohl es das gibt. Auch nicht Selbst-überschätzung, obwohl es die gibt. Die häufigste Ursache ist Unaufmerksamkeit und Unkonzentriertheit.


!!! Volle Konzentration beim Klettern !!!

Auf dem Foto oben sehen wir keine junge Frau und auch keine Jugendliche.

Kaum zu glauben: wir sehen ein Kind! Das Bild demonstriert sehr eindrücklich, wie die Umsetzung der Grundeinstellung "volle Konzentration beim Klettern" dem Gesichtsausdruck jegliche kindlichen Züge nimmt.

Der wortlose Imperativ des gezeigten Fotos: genau so soll es sein! Wer Abstriche daran akzeptiert, sollte seinem Schutzengel zumindest schon 'mal ein Taschentuch bereithalten...

  Bild:   Kletterfoto aufgenommen in den letzten Jahren von Peißenberger Kletterern